
Im Vogelhaus vom Tierpark Hagenbeck brütet gerade der Von-der-Decken-Toko, ein afrikanischer Nashornvogel. Während der Brutzeit ist das Weibchen einige Wochen in einem Baumstamm eingemauert, zum Schutz vor Schlangen und anderen Feinden. Das Männchen hat die wichtige Aufgabe, sie von außen mit Futter zu versorgen. Damit auch die Tierpfleger und Besucher wissen, wann der Nachwuchs da ist, filmt jetzt eine Minikamera direkt ins Gelege der seltenen Vögel.
Alpakas gehören zu den Tieren, die sich auch im Winter draußen wohl fühlen. Ihr dickes, dunkles Fell schützt sie vor der Kälte. Kuschelig ist auch das Fell von Alpaka-Baby "Bonita" im Tierpark Hagenbeck. Allerdings hat es noch eine Besonderheit: es ist hell, und damit eine kleine Attraktion. Zumindest den Tierpfleger hat sie mit ihrer blonden Mähne schon verzaubert.
Degus sind kleine Nagetiere aus Südamerika. Eine ganze Degus-Großfamilie lebt im Tierpark Hagenbeck. Und zwar zusammen mit den Wildmeerschweinchen im Ara-Haus. Während die Wildmeerschweinchen sich weder durch Tierpfleger, noch durch Kameramänner aus der Ruhe bringen lassen, flüchten die Degus, tarnen sich in Steinfarbe und wollen lieber unentdeckt bleiben. Und da Gegensätze sich bekanntlich anziehen, geht es auch meistens friedlich zu in der wohl süßesten Nagetier-WG.
Kängurudame "Alice" hat sich eine Verletzung zugezogen und kann nicht mehr springen. Damit sie ihren Fuß nicht unnötig belastet, wurde sie von den anderen Kängurus getrennt, so kommt sie gar nicht erst in Versuchung. Gegen die Schmerzen gibt ihr der Cheftierarzt vom Tierpark Hagenbeck eine Spritze. Dann muss er aber auch schon weiter, denn bei einer anderen Kängurudame soll ein Junges aus dem Beutel gesprungen sein, und das muss untersucht und gechippt werden.
Da wo sonst die Pinselohrschweine die Erde durchwühlen, wühlen jetzt die Bagger, denn das Gehege muss alle fünf bis sechs Jahre neu befestigt werden, und nun ist es wieder soweit. Keine leichte Aufgabe, denn ihr Territorium hat viel Gefälle und wenn die Schweine erstmal anfangen zu wühlen, rutscht nach kürzester Zeit alles wieder nach vorne. Mit ihren Schnauzen druchwühlen sie nämlich den ganzen Boden nach Essbarem und lassen nichts mehr da, wo es einmal war.
Drei Rothalsstraußenbabys ziehen im Tierpark Hagenbeck ein. Eine echte Sensation, denn der Rothalsstrauß ist nahezu vom Aussterben bedroht. Die drei Laufvögel kommen aus dem Zoo Hannover und müssen sich an ihr neues Zuhause in Hamburg erst einmal gewöhnen. Hier teilen sie sich ein 2200 Quadratmeter großes Gehege mit den Zebras - und das macht ihnen Angst! Deshalb müssen die Tierpfleger die Strauße in kleinen Schritten an ihre neuen Mitbewohner gewöhnen.
Die Stachelschweine im Tierpark Hagenbeck gehören zu den Tieren, die man nur selten zu sehen bekommt. Sie sind nämlich nachtaktiv und schlafen deshalb den ganzen Tag. Die Nager sind treue, harmlose Tiere, die nicht von selbst angreifen, sich aber dafür umso besser wehren können. Dann richten sie ihr schwarzweißes Stachelkleid auf und gehen rückwärts auf den Feind zu. Dabei bleibt manchmal ein Stachel in der Haut des Gegners stecken. Autsch!
Im Feuerfisch-Becken bei Hagenbeck muss ein Tapetenwechsel her! Und das sorgt für Unruhe im Aquarium. Stein für Stein und Koralle für Koralle müssen rausgenommen und vorsichtig eingepackt werden, damit sie die Renovierung schadlos überstehen. Doch das ist nicht die einzige Sorge der Tierpfleger: Sie müssen sich auch noch vor den Stacheln der Feuerfische hüten, denn die sind giftig!
In der Tropfsteinhöhle von Hagenbecks Höhlenwelt ist der Tag-Nacht-Rhythmus umgekehrt, denn hier hängen mehr als hundert Brillenblattnasen-Fledermäuse von der Decke, die tagsüber schlafen und nachts aktiv sind. Gruselfilme und Vampirgeschichten haben der Fledermaus zu einem schlechten Ruf verholfen, dabei sind sie harmlose Nektar- und Früchtefresser, die keiner Fliege etwas zu Leide tun.
Arthrose ist bei uns Menschen schon fast zu einer Volkskrankheit geworden, aber auch Tiere können unter Gelenkschmerzen leiden. So wie Elefantenkuh Mogli im Tierpark Hagenbeck. Sie leidet unter Arthrose und hebt ständig ihr Bein, um ihre Gelenke zu entlasten. Doch das ist nicht ihr einziges Problem: Schwarze Flecken an den Fußnägeln müssen entfernt werden, bevor es zu Entzündungen und noch mehr Schmerzen kommt. Für Tierärzte und Pfleger ein Routine-Einsatz.
Der Frühling ist bekanntlich die Zeit der Tierbabys, aber auch im Herbst kommt Nachwuchs zur Welt, und der muss vor der Kälte geschützt werden. Viele Tieren können das aber auch von Geburt an selbst. Wie zum Beispiel die Wapitihirschkühe bei Hagenbeck. Die haben gleich zwei Herbst-Babys bekommen, doch die kalten Temperaturen machen ihnen nichts aus, das flauschige Fell trotzt auch bei den Kleinen schon den ersten Nachtfrösten.
Weltweit sind etwa 6000 Ameisenarten bekannt. Eine der interessantesten lebt bei Hagenbeck: die Blattschneider-Ameise. Sie ist ein echtes Kraftpaket, schleppt Blattstücke, die viel größer und schwerer sind als sie selbst. Doch sie frisst sie nicht, sondern züchtet damit einen Pilz, von dem sie sich ernährt. Dieser Pilz lebt von dem Ameisenstamm und die Ameisen von dem Pilz. Kein Wunder also, dass ein Umzug alles andere als einfach ist, denn ihr Zuhause sollte möglichst erhalten bleiben.
Im Elefantengehege vom Tierpark Hagenbeck ist die Aufregung im Augenblick groß, denn es hat sich gleich bei zwei Elefantenkühen der Nachwuchs angekündigt. Und die Schwangerschaftsvorsorge beinhaltet das volle Programm: Regelmäßige Urinproben, Zitzen-Abtastung und Schwangerschaftsgymnastik sollen sicherstellen, dass alles in Ordnung ist.
Im Tierpark Hagenbeck leben neun Dinosaurier - natürlich keine echten, sondern Skulpturen. Die sind aber trotzdem was ganz Besonderes, denn sie wurden bereits vor 100 Jahren geschaffen, als die Dinoforschung noch längst nicht so fortgeschritten war wie heute.
Rund 35 Prozent aller Menschen leiden unter Spinnenangst. Schon der Anblick einer Spinne führt vor allem bei Frauen zu Schweißausbrüchen. Und dabei sind die meisten Spinnen völlig harmlos. So wie z.B. Vogelspinne Rosalie aus dem Tropenaquarium Hagenbeck. Ihr Biss gleicht einem Wespenstich und ihr Gift kann niemandem Schaden.
Was nach pellender Haut nach einem Sonnenbrand aussieht, ist beim Grünen Leguan Alltag. Er häutet sich nämlich nicht komplett auf einmal, sondern fast ununterbrochen. Die grau verfärbten Schuppen werden abgeworfen und die neue grüne Haut kann sich sehen lassen. Damit so eine Häutung reibungslos verläuft, brauchen die Tiere viel Feuchtigkeit. Einmal täglich werden sie deshalb warm geduscht, denn auf Kälte reagieren sie empfindlich und können erkranken. Warmduscher eben!
Goldagutis sind echte Angsthasen. Sie haben vor so gut wie allem und jeden Angst und verstecken sich deshalb den ganzen Tag. Nur Futter kann die scheuen Nagetiere aus Südamerika hervorlocken. Obst und Gemüse fressen sie am liebsten.
Der Kleine Panda ist vom Aussterben bedroht und kommt weltweit nur noch sehr selten vor. Umso mehr erhofft sich der Tierpark Hagenbeck Nachwuchs von "Zanda" und "Jing", aber damit lassen sich die beiden auch nach drei Jahren noch Zeit. Schließlich sind sie von Natur aus eher träge Einzelgänger und werden nur zur Fütterungszeit aktiv. Dann haben sie allerdings nur ihre Lieblingsspeise Bambus im Sinn...
Tarnen ist eine wichtige Überlebensstrategie im Tierreich und auch bei Hagenbeck gibt es so einige Meister der Tarnung. Die Gabunviper zum Beispiel ist durch ihr buntes Muster vor allem im Laub gut getarnt. Aber auch einige Fische sind auf den ersten Blick schwer zu erkennen: wie der Blattfisch. Er hat keine typische Fischform, sondern sieht aus wie ein welkes Blatt. Der König der Tarnung, das Jemen-Chamäleon, kann seine Farbe ändern, um sich seiner Umgebung anzupassen. Genau hinsehen lohnt sich also!
Im Tierpark Hagenbeck leben die Zwergotter mit den Orang-Utans unter einem Dach und das ist ziemlich ungewöhnlich, denn in der freien Natur kommen sich die beiden normalerweise nicht in die Quere. Ärger ist also ab und zu vorprogrammiert! Doch wie auch bei einer Menschen-WG hat man hier schnell herausgefunden: Man muss sich zwar nicht lieben, aber respektieren - und wenn´s sein muss, auch einfach mal aus dem Weg gehen!
Im Tierpark Hagenbeck leben die Zwergotter mit den Orang-Utans unter einem Dach und das ist ziemlich ungewöhnlich, denn in der freien Natur kommen sich die beiden normalerweise nicht in die Quere. Ärger ist also ab und zu vorprogrammiert! Doch wie auch bei einer Menschen-WG hat man hier schnell herausgefunden: Man muss sich zwar nicht lieben, aber respektieren - und wenn´s sein muss, auch einfach mal aus dem Weg gehen!
Sommerzeit ist auch Brutzeit bei den Flamingos im Tierpark Hagenbeck. 27 bis 31 Tage dauert so eine Flamingo-Brut. Ganz in grau kommen die Babys dann auf die Welt. Bis sie zu echten rosa Flamingos werden, kann es dauern, denn das rosa Gefieder entsteht erst durch Carotinoide in der Nahrung. Also müssen sie fleißig Algen und Plankton fressen, doch um die richtige Ernährung kümmern sich vorerst sowieso noch die Eltern - und die wissen ja, was gut ist!
Zebrahai-Lady Sally soll endlich für Nachwuchs im Haifischbecken bei Hagenbeck sorgen. Und das geht bekanntlich nur mit männlichem Besuch. Deshalb soll Zebrahai-Männchen Harry - ein Geschenk des Berliner Zoos - ihr Herz erobern. Doch Sally ist wählerisch und hat schon ihren ersten Liebesbesuch, einen Holländer, in die Wüste bzw. zurück nach Hause geschickt. Trotzdem sind die Tierpfleger zuversichtlich, denn zumindest das erste Aufeinandertreffen lässt hoffen...
Insgesamt fünfundfünfzig Paviane leben auf dem Affenfelsen im Tierpark Hagenbeck, und die machen natürlich jede Menge Dreck. Deshalb muss dreimal die Woche geputzt werden. Mit einem dröhnenden Hochdruckreiniger sorgt der Tierpfleger für Trubel bei dem Affen-Clan, denn Nahrungsreste und Kot können nur so entfernt werden. Widerstand ist zwecklos, und die Paviane machen artig mit, denn selbst sie wissen: Ordnung ist das halbe Leben!
Wo man auch hinschaut, im ganzen Tierpark Hagenbeck wimmelt es nur so von Tierbabys. Egal ob nun die vier kleinen Bisons, das quirlige Zebrababy "Lubaya", oder Esel-Baby "Emil" mit seinen langen Ohren und großen braune Augen: Gemeinsam haben sie einen extrem hohen Niedlichkeitsfaktor. Zum Knuddeln!
Die beiden Wehrvögel im Tierpark Hagenbeck, auch Tschajas genannt, ahnen morgens noch nicht, dass sie schon bald von ihren Mitbewohnern, den Sattel- und Riesenstörchen, getrennt werden. Mit zwei großen Keschern kommen die Tierpfleger auf die Vogelwiese und dann geht alles ganz schnell. Sie packen die südamerikanischen Vögel an den Schultern und transportieren sie zur ihren neuen WG-Bewohnern: den Alpakas.
Wer hätte das gedacht: Im Tierpark Hagenbeck leben auch Schweine. Die Pinselohrschweine zum Beispiel zählen zwar zu den Wildschweinen, sind aber ausgesprochen friedlich. Warzenschweine dagegen sind gefährlich und kennen keine Angst. Sogar vor den Löwen im Gehege gegenüber haben sie nichts zu befürchten, denn selbst in der freien Wildbahn weichen die Löwen ihnen aus.
Na dann, Schwein gehabt!
Im Tierpark Hagenbeck leben die Giraffen in einer großen Freianlage und hier gehen sie meistens ihrer Lieblingsbeschäftigung nach: Essen. Und dazu werden frische Gräser und Blätter in Körben an die Bäume gehängt, Giraffen berühren den Boden zum Essen nämlich nicht.
Vor vier Wochen wurde der Löwennachwuchs im Tierpark Hagenbeck getauft und nun durften die vier Geschwister zum ersten Mal raus ins Freigehege - unter strenger Aufsicht ihrer Mutter, und nun auch unter der von Tante Carbora. Drei Monate war sie von ihrer Schwester getrennt, aber jetzt werden sie sich gemeinsam um Bandele, Batou, Naledi und Sakina kümmern. Und das klappt natürlich nicht auf Anhieb...
Ein Highlight im Tierpark Hagenbeck sind die Dschungelnächte. An drei Abenden im Juni verwandelt sich der Zoo in einen Dschungel. Bis Mitternacht sorgen jede Menge Attraktionen, wie Tier-Shows, Musicals, Akrobaten, Tänzer und ein Feuerwerk zum Abschluss für exotische Stimmung.
Dass Papageien einzelne Worte nachsprechen können, ist allgemein bekannt. Doch was sie noch auf dem Kasten haben, das erforschen Studenten der Hamburger Universität im Tierpark Hagenbeck. Mit einem Intelligenztest wollen Sie herrausfinden, wie schlau die Aras wirklich sind. Und wie fast jedes Experiment mit Tieren, läuft auch dieses nur über Belohnung - in diesem Fall mit Nüssen, der Lieblingsnahrung der Aras.
Sieben Wochen nach ihrer Geburt wurden vier kleine Löwenbabys im Tierpark Hagenbeck der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Tierpfleger nutze die Gelegenheit, um das Geschlecht der Raubkatzen zu bestimmen: Zwei Männchen und zwei Weibchen. Taufpaten waren zwei Darstellerinnen aus dem "König der Löwen"-Musical, die den Löwenbabys eine Gesangseinlage gaben.
Was für ein aufregender Tag!
Die Damen Penelopé, Helena und Romina sind echte Wuchtbrummen! Sie wiegen zwischen 80 und 200 Kilo und werden etwa 200 Jahre alt. Kein Wunder, denn sie sind drei von insgesamt sechs Riesenschildkröten im Tierpark Hagenbeck. Und trotz der langen Lebenserfahrung brauchen auch die Reptilien ein wenig Nachhilfe bei der Körperpflege. Deshalb werden sie regelmäßig von den Tierpflegern gewaschen, abgebürstet und in den Hautfalten nach Verletzungen abgesucht.
Es ist eine kleine Sensation: Bei Hagenbeck kamen in diesem Winter zwei Kamtschatkabären zur Welt. Und auf diesen Zuchterfolg kann der Tierpark richtig stolz sein, denn es ist weltweit der erste Nachwuchs dieser seltenen Raubtiere außerhalb Russlands. Etwa eineinhalb Jahre bleiben den Bärenbrüdern Wanja und Misho noch Zeit, um ihre Anlage zu erkunden, danach werden sie auf andere Zoos verteilt, um ihre eigenen Familien zu gründen.
Mit elf Asiatischen Elefanten hat der Tierpark Hagenbeck eine der größten Elefanten-Herden in Europa. Die Dickhäuter leben hier auf einer Fläche von 5000 Quadratmetern, die in drei Zimmer aufgeteilt ist. Der einzige Elefantenbulle "Hussein" hat sein eigenes Gehege. Nur zur Paarungszeit besuchen ihn die Weibchen in seinem "Hochzeitszimmer".
Im Tropen-Aquarium Hagenbeck kann der Besucher die verrücktesten Fische beobachten, denn hier gehen einige Fische sogar an Land spazieren! Andere haben Lungen entwickelt und bauen sich Schlamm-Höhlen mit Luftlöchern zum Atmen. Wiederum andere Fische fangen ihre Beute mit einem harten, gezielten Wasserstrahl, den sie bis zu vier Meter weit spritzen können. Kleine Fische - große Wunder der Natur!
Für die Präriehunde im Tierpark Hagenbeck ist die Zeit des Winterschlafs nun vorbei. Und das heißt auch: Raus aus dem Winterquartier, rein ins Sommergehege! Doch dafür müssen die Tierpfleger die kleinen, quirligen Nagetiere erstmal einfangen, und das ist keine einfache Aufgabe.
Im Giftschlangendorf bei Hagenbeck wohnen die gefährlichsten Giftschlangen der Erde. Die längste unter ihnen und auch weltweit ist die Königskobra. In der freien Natur ernährt sie sich fast ausschließlich von anderen Schlangen. Deshalb kann sie sich im Tierpark Hagenbeck kein Gehege mit anderen Schlangen teilen, hier ist sie daran gewöhnt Ratten zu fressen.
Im Tierpark Hagenbeck sorgen normalerweise die Tierpfleger für Sauberkeit und Ordnung. Außer im Gehege der Shetlandponys. Ihre Koppel müssen die Pferde selbst sauber halten. Dabei ziehen sie ein Gitter hinter sich her, um die Löcher und Kuhlen im Boden zu glätten. Eine ganz neue Idee der Tierpfleger, die nicht nur für Ordnung sorgt, sondern auch die Muskulatur in Form hält.
Der Netzpython zählt zu den größten Schlangen der Welt und lebt normalerweise in den Tropen Südostasiens. Im Tropen-Aquarium Hagenbeck wohnt er zusammen mit einer Anakonda, die ebenfalls eine Würgeschlange ist. Beide Riesenschlangen fressen alles, was sie überwältigen können. Ein aufrecht gehender Mensch gehört nicht zum Beuteschema des Python, ein im Wasser watender Tierpfleger allerdings schon.
Das Schleswiger Kaltblut-Pferd "Udo" soll künftig mit seinem Kumpel Michel die Besucher bei Hagenbeck kutschieren. Quer durch den Tierpark und natürlich auch an Besuchern, Tiergehegen und Sehenswürdigkeiten vorbei. Doch das ist Neuling Udo noch nicht ganz geheuer. Darum wird jetzt, wenn noch nicht so viele Besucher im Park sind, hart trainiert.
Sieben Riffhaie und ein Zebrahai tummeln sich gemeinsam mit über 400 anderen Fischen im großen Hai-Atoll im Tropen-Aquarium Hagenbeck. Durch eine riesige Panorama-Scheibe können Besucher die Tiere hautnah erleben. Und damit das so bleibt, muss die Glasscheibe alle zwei Wochen gereinigt werden. Keine einfache Aufgabe, denn die Taucher müssen einige Regeln beachten, damit sich die Haie nicht bedroht fühlen.
Im Tropenaquarium Hagenbeck ist die Haifütterung ein echter Publikumsmagnet. Und wer glaubt Raubfische verschlingen alles, was ihnen in den Weg kommt, wird hier eines Besseren belehrt. Haie sind nämlich echte Gourmets. Seelachsfilet, Oktopus, Garnelen - alles frisch und von den Tierpflegern mundgerecht zugeschnitten.
Sie sind neugierig, intelligent, ständig in Bewegung und sehen bei einer Körpergröße von 30 Zentimetern auch richtig niedlich aus. Kaum zu glauben, dass die Verwandten der Erdmännchen tatsächlich zu den Raubtieren zählen. Am liebsten fressen Zwergmangusten Insekten, und das den ganzen Tag lang. Ihre Beute töten sie mit einem Biss in den Schädel und vor den spitzen Raubtierzähnen müssen sich auch die Tierpfleger in Acht nehmen, denn da helfen auch dicke Handschuhe nichts.
Alle zwei Wochen bekommen die Nilkrokodile im Tierpark Hagenbeck einen ganz besonderen Leckerbissen: Ratten. Dazu betreten die Tierpfleger zu zweit das Krokodilgehege und legen den großen Panzerechsen das Fressen mit Zangen in den Maul. Mit Stangen halten sie die Tiere auf Abstand, und das ist lebenswichtig, denn tatsächlich stehen große Säugetiere auf der Speisekarte der Riesenechsen – und dazu gehört bekanntlich auch der Mensch.
Es ist Paarungszeit bei den Pelikanen im Tierpark Hagenbeck. Damit ihnen dabei nicht zu kalt wird, beziehen die Vögel während des Winters ihr Quartier in einem Stall. Und der ist bewusst klein, damit sich die Pelikane miteinander beschäftigen und sich nicht von anderen Dingen ablenken lassen. Und dieses Konzept scheint erfolgreich zu sein: Zwei kleine Küken kamen hier im Dezember zur Welt.
Zwei kleine Nilkrokodile erblickten in Hagenbecks Tropen-Aquarium das Licht der Welt. Noch wiegen sie süße 90 Gramm, doch wenn sie ausgewachsen sind, können sie ein Höchstgewicht von bis zu einer Tonne erreichen. Im Laufe ihres Lebens werden ihnen etwa 3000 Zähne wachsen. Damit werden sie dann eine der mächtigsten Beißkräfte im Tierreich haben und können sogar Wasserbüffel reissen.
Das Feuerfisch-Becken in Hagenbecks Tropen-Aquarium zu reinigen, ist keine ungefährliche Aufgabe für einen Taucher. Der Feuerfisch zählt nämlich zu den Giftfischen und kann mit seinen giftigen Bauch-, Rücken- und Afterflossen Stichwunden zufügen, die im schlimmsten Fall zu Atemnot, oder sogar Bewusstlosigkeit führen können. Doch der Tierpfleger meistert diesen Job ganz souverän und weiß, dass die Fische im Grund nicht bösartig und aggressiv, sondern einfach nur schrecklich neugierig sind.
Der Tierpark Hagenbeck in Hamburg hat einen neuen Bewohner im Großen Hai-Atoll: einen südlichen oder auch amerikanischen Stechrochen. Der Stechrochen wird maximal zwei Meter lang, bleibt aber für gewöhnlich bei einer Länge von 90 Zentimeter. Wie die meisten anderen Rochenarten, bevorzugt er den flachen Küstenbereich oder Flussmündungen mit Sand oder Schlick Böden als Lebensraum. Rochen sind meist Einzelgänger, seltener findet man sie als Paar oder gar in größeren Gruppen.
Nicht nur Menschen frieren im Winter, auch Tiere reagieren unterschiedlich auf die eisigen Temperaturen. Während die Flamingos im Freien ausharren, haben die Giraffen absolute Ausgangssperre. Sie könnten bei Glatteis ausrutschen und sich ihre langen Beine brechen. Das kann dem sibirischen Tiger nicht passieren, er fühlt sich bei der Kälte richtig wohl und könnte versuchen die eingefrorenen Wassergräben für Fluchtversuche zu nutzen. Doch das haben die Tierpfleger bei Hagenbeck gut im Auge.
Im Tropen-Aquarium Hagenbeck ist ein ganzer Eimer voller Fauchschaben eingetroffen. Aber die sind nicht als Futter für die anderen Tiere gedacht, sie sollen hier ihr neues Zuhause haben - in einem speziellen Herd. Bei 28 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit fühlen sich die Insekten hier fast genauso wohl, wie in ihrer Heimat Madagaskar. Ihren Namen trägt die Fauchschabe übrigens, weil sie fauchen und zischen kann.
Große Überraschung für Hagenbecks Paviane! Der Tierpark hat seiner 63-köpfigen Affenbande einen vorgezogenen Nikolaustag im Schnee beschert. Der Pavianfelsen wurde festlich mit Paprika-Ketten und Weihnachtsschmuck dekoriert. Dazu gab es Geschenkpäckchen mit vielen Leckereien, wie Nüssen und Mandarinen. Sieben Paviane kamen bei Hagenbeck in diesem Jahr zur Welt. Für sie war es also das erste Nikolausfest.
Die Elefantenschule im Tierpark Hagenbeck ist weltweit einzigartig. Schüler sind hier nicht die Elefanten selbst, sondern ihre Pfleger. Aus aller Welt kommen sie her, um von Spezialisten weitergebildet zu werden und mehr über den Umgang mit Dickhäutern zu erfahren. Auf dem Programm stehen Themen wie Ernährung, Fußpflege und ganz wichtig: der Transport. Denn wie transportiert man bitte mehrere hundert Kilo?
In Hagenbecks Tierpark bereitet man sich langsam auf die kalte Jahreszeit vor. Für die Kaninchen und Meerschweinchen heißt das: Raus aus dem Sommerquartier! In ihrer niedlichen Dorflandschaft fühlen sich die Nager zwar pudelwohl, doch hier ist es jetzt zu kalt. Im Stall dagegen ist es schön warm und die Pfleger haben einen besseren Überblick über den Nachwuchs.
In Hagenbecks Tropen-Aquarium ist ein neues Tier eingetroffen: eine Fransenschildkröte. Und die wird zuerst einem Gesundheitscheck unterzogen. Das Geschlecht ist männlich, das Gewicht von sieben Kilo ideal und auch die Fettreserven sind ausreichend. Also darf der Neuankömmling rein zu den anderen Aquariumbewohnern. Fransenschildkröten kommen ursprünglich aus dem brasilianischen Amazonasgebiet und können bis zu 50 Jahre alt werden.
Nachwuchs-Fieber bei Hagenbecks Zwergziegen! Gleich 15 Zwergziegenbabys wurden hier innerhalb von zwei Wochen geboren. Meistens kommen die Ziegenlämmer morgens in den Ställen zur Welt. Um sie eindeutig identifizieren zu können, pflanzen ihnen die Pfleger noch am selben Tag einen Mikrochip ein. Und dann gehts auch schon zu den anderen Zwergziegen, die bei Hagenbeck zusammen mit den Schafen und den Sattelschweinen leben. Besucher dürfen sie hier streicheln und füttern.
Erst im Juni geschlüpft, muss die kleine Schnee-Eule das Gehege auch wieder verlassen, weil es sonst zu eng wird. Ihr neues Zuhause ist ein Zoo in Tschechien, der das Jungtier für die eigene Zucht einsetzen möchte. Doch bevor es ins Ausland geht, bekommt die Schnee-Eule von der Tierärztin einen Chip eingepflanzt. Das ist eine Art Reisepass mit einer unverwechselbaren Kennzeichnung, die dafür sorgt, dass die kleine Eule auch problemlos über die Grenze kommt.
Marleen hat noch nie eine richtige Pinguin-Sippe gesehen - und das, obwohl sie selbst ein Pinguin ist. Jungpinguine werden im Tierpark Hagenbeck nämlich getrennt von der Gruppe aufgezogen. Sechs Monate hat Marleen in einer Zweier-WG mit Pinguin-Freundin Maja verbracht und richtig fressen gelernt. Nun darf sie ins Pinguingehege zu den Erwachsenen umziehen und muss sich als Neuankömmling erst einmal beweisen. Umziehen ist eben richtig stressig!
Die Weißkopfsaki leben normalerweise in den Regenwäldern Südamerikas und seit zwei Jahren auch im Tierpark Hagenbeck. Hier fühlen sich die Neuweltaffen offesichtlich wohl, denn es gab schon Nachwuchs. Und wieder mal ist bei Mama Saki ein kleines Bäuchlein zu sehen und nicht nur die Saki-Familie, sondern auch die Tierpfleger wollen wissen:
Ist sie nun schwanger, oder nicht?
Im modernen Orang-Utan-Haus im Tierpark Hagenbeck leben acht große Sumatra- Orang-Utans unter einer lichtdurchlässigen Glaskuppel. Fressen gehört hier eindeutig zu den Lieblingsbeschäftigungen der großen Menschenaffen. Doch damit die sie nicht zu fett werden, hat man sich ein Beschäftigungsprogramm ausgedacht: Während die Affen schlafen, verstecken die Tierpfleger das Futter überall im Gehege. Gesundes Gemüse ist leicht zu finden, doch die Leckereien müssen hart erarbeitet werden.
Wenn Elefantendame "Mala" morgens um acht ein Halsband umgelegt bekommt, weiß sie, es ist Zeit für einen Spaziergang. Ganz souverän schlendert der ausgebildete Reitelefant bis zur anderen Seite des Tierparks, wo er alle paar Monate einen Auftritt in der Dressurhalle hat. Und damit Mala nicht aus der Übung kommt, wird die Strecke regelmäßig geübt. Früher wurde Mala geritten, doch heutzutage werden Elefanten in Gruppen mit Jungtieren gehalten und nicht mehr als Reittiere gebraucht.
Dem Tierpark Hagenbeck ist die Nachzucht bei den seltenen südamerikanischen Riesenottern gelungen. Fünf kleine Babyotter erfreuen derzeit die Besucher und so viele Junge in einem Wurf sind etwas ganz Besonderes. Nach einer langen Ruhepause, die sie nur mit ihren Eltern verbracht haben, kann man ihnen nun auch bei ihren ersten Schwimmversuchen zusehen. Und auch der frische Fisch auf dem Speiseplan ist für die Kleinen eine große Premiere.
Im Tierpark Hagenbeck gibt es zur Zeit einen frischgebackenen Papa bei den Kattas. Die kleinen Halbaffen kennen Sie vielleicht aus dem Film "Madagascar". Sie sind frech, neugierig und alles andere als scheu. In Hamburg sind sie jetzt natürlich die Stars bei den Besuchern.
Der neue Star im Tierpark Hagenbeck ist ein kleiner schneeweißer Mara, auch Pampashase genannt. Der "Weißling" ist eine echte Sensation, denn normalerweise sind Pampashasen braun. In freier Wildbahn hätte der aus Südamerika stammende Nager wohl keine Überlebenschance, da hat er es im Zoo doch viel besser. 25 Maras laufen im gesamten Park frei umher und dürfen sogar von Besuchern gefüttert werden.
Der Tag der Chamäleons im Tierpark Hagenbeck beginnt mit einem intensiven Sonnenbad. Und um sie dabei zu beobachten, muss man anders als bei den meisten Tieren im Zoo ganz genau hinschauen. Chamäleons sind nämlich echte Tarnungskünstler, die sich der Umgebung anpassen. Die Farbe wird aber nicht nur zum Schutz verändert, die Reptilien drücken damit auch ihre Stimmung aus.
Mandrills sind Pavianverwandte und stammen aus Westafrika. Nach den Menschenaffen, sind sie die größten Primaten überhaupt. Der Biologe Mark Laidre von der Princeton Universität New Jersey untersucht derzeit im Tierpark Hagenbeck, wie lernfähig unsere nächsten Verwandten im Tierreich sind.
Pferdebesitzer wissen, dass ihre Tiere gegen allerlei Krankheiten geimpft werden müssen. Das gilt aber auch für ihre wilden Verwandten, die Zebras. Und das sorgt für Aufregung im Tierpark Hagenbeck. Deshalb bringt es die Tierärztin so schnell wie möglich über die Bühne. Mit einem Blasrohr kann sie auch auf größeren Entfernungen zielsicher Pfleile mit Impfstoff verschiessen - und kurz darauf ist der Pieks wieder vergessen.
Mit den steigenden Temperaturen wechseln Zootiere, die sich vor dem Winter einen dickeren Pelz zugelegt haben, zum leichteren Sommerkleid. Die südamerikanischen Alpakas dagegen verlieren ihr Fell nicht von allein. Sie sind Haustiere aus der Andenregion und werden vorwiegend wegen ihrer Wolle gezüchtet. Ihre Haare wachsen also ständig weiter. Um ihnen trotzdem ein wenig Hitze zu nehmen, bekommen sie alle zwei Jahre einen luftigen Sommerhaarschnitt.
Am 6. August feiert der Tierpark Hagenbeck den 100-jährigen Geburtstag von Seychellen-Riesenschildkröte "Leopold". Als ganz besondere Gäste begrüßt der Tierpark menschliche „Jahrgangskollegen“ von Leopold. Sie werden zu den ersten Gratulanten gehören, wenn Leopold und seinen Artgenossen die Geburtstagstorte aus frischem Obst und Gemüse serviert wird. Denn soviel Lebenserfahrung und Weisheit sollte gewürdigt werden.
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Im Tierpark Hagenbeck gibt es in der Sommersaison ein besonderes Wohlfühl-Programm für Tapire. Bei warmem Wetter werden die Tiere gebadet und gewaschen. Mit einem Wasserschlauch spritzen Pfleger die Tapire ab. Hautpflege wie Shampoonieren und Bürsten gehören ebenfalls dazu. Bei so einer Sonderbehandlung darf sich die Sonne ruhig öfter zeigen.
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Biologieunterricht in der Schule ist oft leider nur trockene Theorie! Das Fell eines echten Löwen streicheln oder ein Straußen-Ei halten - das ist Praxis, die man jetzt schon seit 25 Jahren in der Zooschule bei Hagenbeck hautnah erleben kann! Bei Erkundungsgängen durch den Tierpark lernen Kinder spielerisch Tiere und ihre Verhaltensweisen kennen. Ein Klassenzimmer unter freiem Himmel!
Nicht nur Menschen haben unter der Rekord-Hitze zu leiden, auch Tieren machen die hochsommerlichen Temperaturen zu schaffen. Zur Abkühlung bekommen die Kamtschatkabären im Tierpark Hagenbeck einen kühlen Snack serviert: Herzhaftes Eis mit Fleisch und Früchten. Die willkommene Abwechslung schmeckt nicht nur lecker, sondern kühlt auch ungemein!
Der neugeborene Mandschuren-Kranich ist eine kleine Sensation, denn ganz selten gelingt die Befruchtung bei diesen Vögeln. Weltweit gibt es nur noch rund 2000 dieser vom Aussterben bedrohter Kraniche. Umso größer ist die Freude im Tierpark Hagenbeck. Ein Jahr lang darf das Küken noch hier bleiben, danach muss es fort, um eine eigene Familie zu gründen.
Elefanten benötigen regelmäßige Fußpflege, da die Füße der Dickhäuter besonders empfindlich sind. Entzündungen stehen da auf der Tagesordnung. Zum Glück ist die 40-jährige Elefantendame Shandra schon sehr erfahren und lässt sich die tägliche Fußpediküre in Ruhe gefallen - denn als Belohnung winken Leckerlis.
Gleich vier Junge hat das Wasserschwein-Paar im Tierpark Hagenbeck bekommen. Die stolzen Eltern zeigen sie aller Welt und die Zoobesucher können sich freuen, denn eigentlich sind Wasserschweine sehr scheu. Mit Schweinen sind sie aber nicht verwandt. Sie sind die größten Nagetiere der Welt, aus der Familie der Meerschweinchen.
Die beiden kleinen Onager-Fohlen Roja und Navid sind besonders wertvoll für den Tierpark Hagenbeck und für die gesamte Tierwelt an sich. In der freien Wildbahn gibt es nämlich nur noch rund 500 solcher Halbesel. Deshalb freut man sich umso mehr über den Zuchterfolg.
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